Schachfreunde Heilbronn-Biberach 1978 e.V.

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Meister 2014 (VJL)

Verbandsjugendliga: 6.Spieltag gegen Stuttgarter SF in Stuttgart
Bericht von Dimitrios Triantafillidis

Bei unserem Auswärtsspiel gegen Stuttgarter SF traten wir mit folgender Besetzung an:

  • Brett 1: Alexander Arns
  • Brett 2: Jens Hoffmann
  • Brett 3: Markus Hinkel
  • Brett 4: Zoé Triantafillidis
  • Brett 5: Alexander Eurich
  • Brett 6: Simeon Triantafillidis.

 

Alexander Arns gegen WM-Teilnehmer Mark Kvetny

Die Tabellenkostellation war so, dass wir in dieser vorletzten Runde bereits unseren 1 ."Matchball“ zum Titelgewinn hatten. Mit drei Punkten Vorsprung von den Königskinder aus Hohentübingen und der Mannschaft aus Bebenhausen, würde ein Sieg reichen, um die Meisterschaft zu sichern. Doch die Schachfreunde aus Stuttgart hatten nichts zu verschenken, denn diese Liga ist hart: 3 von 8 Mannschaften steigen sicher ab. Mit etwas Pech (abhänig von den Absteigern der BW-Liga) könnte es auch 4 Mannschaften treffen (die halbe Liga!). Somit war es nicht verwunderlich, dass an Brett 1 Mark Kvetny (DWZ 2251) spielte. Alex hatte also eine harte Nuss zu knacken :-)

Figurengewinn durch Simeon

Unsere Jungs gingen hochmotiviert an die Partien. Erst nach ca. 1,5 h konnte sich an Brett 6 etwas Zählbares abzeichnen. Simeon gewann zunächst eine Figur, und konnte dabei soviel Druck aufbauen, dass dieser nach knapp 2h aufgab. Die nächste Entscheidung fiel an Brett 1. Obwohl Alex super spielte, und sich sogar einen Bauern erspielen konnte, traf er eine falsche Entscheidung, sodass sein Gegner in die Stellung eindringen konnte, und die Niederlage ließ nicht lange auf sich warten. 1-1.

Remisgebote am laufenden Band

Dann wurde es wirklich sehr spannend: Zoés Gegner bot remis, was abgelehnt werden musste, da Alex Eurich und Jens jeweils einen Bauern hinten lagen. Bei Markus sah die Stellung sehr kompliziert aus. Nach knapp 3h20min.gab es an Zoés Brett Zeitnot für unsere Spielerin. Mit nur 3 Minuten auf der Uhr, bei der sie noch 7 Züge machen musste, bekam sie ein erneutes Remisangebot, was dann annehmen durfte, zumal sich Alexander E. den Bauern zurückerobert hatte. 1,5-1,5. Jens hatte derweil mal wieder seine Zeitnotphase fehlerfrei überwunden, und bekam eine weitere Stunde dazu, doch lag er immer noch einen Bauern hinten.

"Technisches" Remis bei Alexander Eurich

Alexander bekam in einem Turmendspiel mit Bauern mehr ein Remisangebot, was er ebenfalls ablehnen musste. Das Endspiel war zwar technisch Remis, doch können Fehler ja immer wieder passieren. Mit einem Bauern mehr, war das Risiko gering, selbst zu verlieren und somit spielte er weiter. Nach 4h konnte sich Markus einen spielentscheidenden Vorteil sichern. Alexander hatte nun die Riesenchance in ein gewonnenes Endspiel abzuwickeln, doch zog etwas zu schnell, sodass er das Gewinn bringende „Schach“ nicht sah, und zuerst die Türme tauschte. Das Bauernendspiel, das daraus resultierte, war trotz Bauern mehr Remis. 2-2.

Vorentscheidung durch Markus Hinkel

In der Zwischenzeit kämpfte Jens um das Remis. Mit Bauern weniger und gleichfarbigen Läufern war das Endspiel deutlich einfacher für seinen Gegner zu spielen. Doch Jens wusste, dass er Remis halten musste, um den Meistertitel zu sichern. Markus ließ sich den Sieg nun nicht mehr nehmen und brachte uns mit 3-2 nach 4,5h in Führung.

Hans rettet Remis

Jetzt lag es an Jens (oder Hans, wie er neuerdings genannt wird) seine Partie zu halten. Und tatsächlich schaffte er es trotz erdrückender Stellung, seinen Läufer richtig zu opfern und dadurch das Remis zu retten. Damit wurde der 3,5 – 2,5 Sieg „eingetütet“ und die Sensation war perfekt!

Die Sensation ist perfekt: Meistertitel und Aufstieg

Als 5. der Setzliste in die Verbandsjugendliga-Saison gestartet, konnten unsere Jungs und Mädels (als Aufsteiger der Bezirksjugendliga), mit konstanten und konzentrierten Leistungen alle ihre Spiele gewinnen und stehen nun bereits nach dem vorletzten Spieltag als Meister der VJL fest. Der Titel und der damit verbundene Aufstieg in die BW-Liga (höchste Liga, die man mit einer Jugendmannschaft erreichen kann) kann ihnen nun nicht mehr genommen werden.

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