Schachfreunde Heilbronn-Biberach 1978 e.V.

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WJEM 2015- Abschlussbericht

WJEM 2015 vom 07.-11.April in Würzburg

Bericht von Dimitrios Triantafillidis

 

Vom 7.-11.April 2015 fanden die diesjährigen WJEM in Würzburg statt. Unser Verein kann sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison sein. Sage und schreibe 8! Teilnehmer entsenden die Schachfreunde Biberach nach Würzburg zu den Landesmeisterschaften.

U10:
Mit Elia Dittmar konnte sich unser jüngster Biber nun schon zum 2.mal für die WJEM qualifi-zieren. In der vorläufigen Setzliste rangiert Elia auf 15.Rang, doch sollte für ihn ein Platz in den Top 10 möglich sein. Wenn Elia sein Potenzial voll entfalten kann, wäre meine Prognose Platz 8!

U12:
Hier starten gleich 3 Biber-Kids: Robin Gerold debütiert dieses Jahr bei der WJEM. Er feierte erst jüngst beim Heim-Turnier, dem Bibercup, einen tollen 2.Platz gegen starke Konkurrenz. Robin ist zwar nur an Platz 22 der vorläufigen Startrangliste gesetzt, doch bin ich mir bei ihm sehr sicher, dass er für eine große Überraschung sorgen kann. Sollte Robin seine aktuell sehr gute Form mit nach Würzburg nehmen, ist ein Platz, deutlich besser als seine Startposition zu erwarten.
Antonio Melzig ist nun schon zum 3.mal dabei und auch für ihn gilt, ähnlich wie für Robin, dass der Setzplatz 24 nicht seinem Potenzial entspricht. Durch seine sehr ruhige und konzentrierte Art Schach zu spielen, kann auch Antonio sich in die Top 15 spielen.

Erfahrenster Biberacher Junge in der U12 ist Simeon Triantafillidis, der nun schon zum 5.mal bei einer WJEM antritt. Simeons vorläufiger Startplatz ist Platz 19. Doch die beiden letzten Turniere, bei denen er fast 150DWZ-Punkte zulegen konnte, sind in dieser Liste noch nicht berücksichtigt. Ich erwarte bei Simeon einen Startplatz 12-13. Und wenn Simeon seine tolle Form der letzten Wochen konservieren kann, ist durchaus ein Platz unter den Top 10 drin.

U14:
Der erfahrenste Biberacher spielt in der U14. D-Kader Spieler Jens Hoffmann war bereits für die WJEM vorqualifiziert, und spielt aktuell seine 6.WJEM. Nach dem grandiosen 3.Platz im letzten Jahr, steht Jens in der Startrangliste auf Platz 2 und könnte sich dieses Jahr erneut für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Doch die U14 ist dieses Jahr sensationell stark besetzt und bis zu Startplatz 6 haben alle Spieler eine DWZ von über 1700!

U16:
Einziger Starter für Biberach, und auch schon zum 2.mal dabei ist Alexander Eurich. Alexander steht in der Setzliste auf Rang 18 und gilt in dem 22er Feld zunächst mal als Außenseiter. Doch ist Alexander durchaus der Durchbruch zuzutrauen. Im Verein hat er schon viele „Große“ besiegen können. Warum sollte ihm das nicht endlich auch bei einem wichtigen Turnier gelingen.

U18:
Zwei Starter gehen in der U18 ins Rennen. Bereits zum dritten Mal geht Alexander Arns für Biberach an den Start. Alexander ist in einem sehr ausgeglichenen Feld an Startplatz 6 gesetzt. Top-Favorit in der U18 ist Kevin Walter aus Sontheim/Brenz, der mit einer DWZ von 2112 sich deutlich von dem 2.platzierten absetzt. Doch von Setzplatz 2 bis Platz 9 trennen die Jungs gerade mal 100 DWZ. Ein sehr spannendes Kräftemessen scheint sich hier anzubahnen.

Premiere bei einer WJEM feiert Jan-Sebastian Pajak. Zwar ist er in dem 18er Feld an Rang 15 gesetzt, doch hatten wir so eine Situation schon einmal vor einigen Jahren, als Daniel Regg bei seiner WJEM –Premiere völlig ohne Druck, auch von ganz hinten heraus, ein super Turnier spielen konnte. Dies erhoffen wir uns von Jan auch.

Am ersten Tag fand nach dem Mittagessen und der Begrüßung die erste Runde statt. Normalerweise gibt es dort kaum Überraschungen, da die obere Hälfte (Favoriten) gegen die untere Hälfte spielte. Doch dieses Mal war dem nicht so. So musste der in der U12 Topgesetzte Daniel Merk sich mit einem Remis zufrieden geben. Auch unsere Teilnehmer wurden überrascht: Alexander Arns verlor seine Erstrundenpartie, während Jens Hoffmann remisierte. Aber auch positiv wurde überrascht: Alexander Eurich konnte erfreulicherweise seinem favorisiertem Gegner einen halben Punkt abluchsen. Elia Dittmar, Jan Pajak, Antonio Melzig und Robin Gerold verloren allesamt gegen deutlich stärkere Gegner. Einzig Simeon Triantafillidis konnte in der ersten Runde einen vollen Punkt für Biberach sichern und gewann seine Partie. Mit 2 Punkten aus 8 möglichen war die Punkteausbeute in der ersten Runde sehr mau. Hier hoffen wir auf eine deutliche Leistungssteigerung in Runde 2.

Am Mittwoch, begann nach einem guten Frühstück die zweite Runde.
Diese wurde mit einem sehr schnellen Sieg Elias eingeleitet. Bereits nach 30 Minuten schwenkte Elia freudestrahlend sein Partieformular. Robin gewann kurze Zeit später gegen Marijana Sulzbacher, immerhin Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaft vom Vorjahr. Er hatte zwar eine sehr heikle Situation zu überstehen, bei der Marijana eine Figur hätte gewinnen können, doch anstatt die Figur zu gewinnen, stellte sie eine Figur ein, und somit gelangte Robin auf die Siegesstraße. Kurze Zeit später tat es ihm Antonio mit seinem Sieg gleich.

Simeon spielte Remis gegen Alexander Collin, gegen der er sich schon eineinhalb Wochen zuvor Remis getrennt hatte. In der U14 konnte Jens relativ schnell seinen ersten Sieg feiern und sparte dadurch Kraft für die Nachmittagspartie. Alexander Eurich musste in der U16 nach seinem Überraschungserfolg in Runde 1 gleich gegen den nächsten starken Gegner (Setzliste 5) spielen. Doch Alexander spielte seine Eröffnung sehr sauber und korrekt, sodass es am Ende kein Durchkommen gab. Endergebnis: Remis.

In der U18 kam es zum Biberacher Duell. Alexander Arns konnte hierbei gegen Jan Pajak gewinnen. Damit konnten wir 6 von 7 möglichen Punkten in der zweiten Runde (sieben, weil biberacher Duell) gewinnen. Eine schöne Ausbeute. Bereits um 12Uhr waren alle unsere Partien beendet, sodass unsere Kinder sich gut auf die 2. Partie des Tages vorbereiten konnten.

Elia hatte sich für die Nachmittagspartie viel vorgenommen. Langes Nachdenken und die Bedenzeit ausnutzen stand auf dem Plan. Elia machte seine Sache wirklich mehr als gut. Tolles Schach war der Lohn und ein ganzer Punkt konnte mitgenommen werden.

In der U12 musste Simeon nach seinem Erfolg gegen den 4.gesetzten gleich gegen den nächsten „Brocken“ antreten. Mit Daniel Merk wartete der Setzlistenerste auf unseren Jugendspieler. Doch gegen den mehrmaligen DEM-Teilnehmer war Simeon am Ende chancenlos.

Auch Robin bekam mit Thomas Lang einen der „Großen“ serviert. Gut vorbereitet ging Robin ans Brett, aber nach einem Riesenpatzer Robins war die Partie nach bereits 5 Zügen beendet.

Antonio hingegen spielte gegen Christoph Späth, der ebenfalls knapp 200 Punkte in der Wertung vor Antonio stand. Antonio machte seine Sache allerdings sehr gut, und ein halber Punkt war der verdiente Lohn.

In der U14 sollte es für Jens nun ab der 3.Runde keine leichten Gegner mehr geben. Mit Knut Reindl aus Schwäbisch Gmünd bekam er somit folgerichtig einen starken 1638 DWZler ausgelost.

Erneut ging es wie am Vormittag in ein Turm-Bauernendspiel, das am Ende mit Remis beendet wurde. Nach seinen beiden Remisen durfte Alexander nun gegen einen alten Bekannten –Nuri Günay aus Sachsenheim- spielen. Alexander war hochmotiviert, da er seine Niederlage aus der BJEM nun wieder gutmachen wollte. Eine tolle Partie mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte sich, bei der am Ende, in der längsten Partie des Tages, Nuri die Oberhand behielt.

In der U18 traf Alexander Arns auf einen Gegner aus der unteren Hälfte, während Jan Pajak immer noch deutlich stärkere Gegner zugelost bekommt. Alexander gewann dieses Mal kurz und schmerzlos. Mit Mark Pfeiffer durfte Jan erneut gegen einen 200 DWZ-stärkeren Gegner antreten.

Doch nach einem unnötigen Figurenverlust früh in der Partie verlor Jan leider auch seine dritte Partie. In der 3.Runde war die Punkteausbeute erneut schwach (3Punkte) für unsere 8 Starter, aber durchaus im Rahmen dessen, was man erwarten durfte. Am Donnerstag wird die 4.Runde gespielt, und da sollte man meinen, wird es mehr Punkte geben. Doch die DWZ-Wahrscheinlichkeitsprognose sagt erneut 3 Punkte voraus. Mal schauen, ob sie Recht behält.

Am 3.WJEM-Tag, dem Donnerstag findet traditionell immer nur 1 Runde statt. Die U10 und die U12 spielen am Vormittag, während die älteren ausschlafen dürfen. Nach der spannenden DFB-Pokal-Nacht (mit Elfmeterschießen) ist das aber auch dringend notwendig gewesen Lächelnd.

Doch die Kleinen mussten ja schon um 21Uhr spätestens im Zimmer sein, so dass auch gewährleistet war, dass sie genug Schlaf bekommen. Elia bekam in der U10 einen etwas stärkeren Gegner zugelost, und kam sehr gut aus der Eröffnung. Konzentriert spielte er sauber nahezu 1h gutes Schach. Jäh unterbrochen durch einen Blackout, der einzügig die Dame kostetet. Danach dauerte die Partie nicht mehr lange und Elia verlor.

In der U12 verschlief Simeon die Eröffnung komplett. Selten eine so schlechte Behandlung der Spanischen Eröffnung gesehen Lächelnd. Doch Simeon hatte das Glück dieses Mal auf seiner Seite. Mehrmals konnte sein Gegner auf h6 einschlagen, doch übersah er das. Simeon konnte im Laufe der Partie seine Königsstellung konsolidieren, so dass danach sein taktisches Können zum Zuge kam und durch eine schöne Kombination, zuerst der Turm und danach die Dame erobert werden konnte. Somit erhöhte Simeon sein Punktekonto auf 2,5. Robin bezwang seinen Gegner überzeugend, 300 DWZ-Punkte Differenz merkt eben schon. Antonio einigte sich mit seinem Gegner nach knapp 2h auf Remis und hat nun wie Robin 2 Punkte.

Am Nachmittag spielten die „Großen“. Jens trat gegen Marius Langjahr an, gegen den er schon viele viele Duelle gespielt hat. Beide kennen sich mittlerweile aus dem „ff“ sodass es sehr schwierig war, eine vernünftige Prognose abzugeben. Durch eine kleine Unachtsamkeit gleich zu Beginn der Partie lief Jens über 4 Stunden einem kleinen, aber feinen Nachteil nach, der trotz großem Kampf und Widerstand von Jens für einen Sieg für Marius ausreichte. Alexander Eurich konnte ein gewonnenes Endspiel nahezu vermasseln, aber sein Gegner stellte dankenswerterweise zweizügig am Ende seinen Turm ein, sodass Alexander zu seinem ersten Sieg kam.

In der U18 klappte es bei Jan leider erneut nicht, zu etwas Zählbarem zu kommen. Gegen den Heilbronner Marcel Mikeler setzte es unglücklich die 4. Niederlage. Jan bekommt nun in der 5.Runde zum ersten Mal einen Gegner auf „Augenhöhe“. Bisher waren seine Gegner immer ca. 200-300DWZ-Punkte stärker. Alexander Arns hat seine Auftaktniederlage sehr gut verarbeitet und eilt von Sieg zu Sieg. Sein dritter in Folge katapultierte unseren Spieler an Brett 1, wo er sich nun am Freitag mit Nils Müller aus Hohentübingen messen darf. In der Jugendliga, beim letzten Aufeinandertreffen, trennten die beiden sich noch Remis.

Am Freitag, dem vorletzten WJEM-Tag standen jeweils zwei schwere Runden an. Der vorletzte Tag ist meist schon vorentscheidend. Hier zeigt sich, wer topfit ist, und die beste Ausdauer hat. Die Partien werden nun immer härter. Die Runde am Vormittag ergab in der U12 leider ein Vereinsduell zwischen Robin Gerold und Antonio Melzig. Bei drei Startern in der Gruppe war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich zwei Biberacher messen durften. Antonio und Robin hatten einen Nichtangriffspakt beschlossen (warum auch immer) und die Partie endete nach knapp 15 Minuten remis.

Simeon spielte gegen einen Spieler aus der Gruppe um Simona Gheng, Christian Späth. Dieser wurde von Simona sehr gut auf Simeon vorbereitet, sodass Simeon ganz schwer aus der Eröffnung kam. Nach zwei Patzern hintereinander bei denen er zwei Figuren einstellte, war die Partie verloren.

In der U10 durfte Elia endlich einmal gegen Mädchen spielen. Gegen die aufstrebende Ellen Jünk hatte er sich viel vorgenommen, doch irgendwie klappte es nicht. Elia verlor gegen Ellen und blieb bei 2 Punkten.

In der U14 traf Jens Hoffmann auf Mathis Hofele gegen der er bis dato noch nie gespielt hatte. Es war zu hoffen, dass Jens sich nicht durch die Vorabendniederlage aus Bahn werfen ließ. Doch Jens spielte sehr konzentriert und kam in Vorteil. Nachdem er die Qualität gewonnen hatte, war die Partie kurze Zeit später ebenfalls gewonnen.

Alexander Eurich traf nach seinem Sieg gestern auf Simon Weber. Alexander spielt eine sehr gute WJEM und traf bis jetzt immer auf stärkere DWZ-Gegner. Dafür sind  die 50% Punkteausbeute wirklich sehenswert. Nach der 5.Runde blieb es weiterhin bei 50%.

Endlich einen Gegner auf seinem Niveau erwischte Jan Pajak. Er hatte sich viel vorgenommen, wollte er doch die rote Laterne abgeben. Jan spielt sauber und konzentriert, sodass am Ende eine schöne Kombination die Partie entscheid. Sein erster Punkt bei der WJEM war der Lohn.

Am Spitzenbrett gab sich Alexander Arns gegen Nils Müller die Ehre. Alexander kam (mal wieder Lächelnd) in Zeitnot, und nach einer Abwicklungsfolge blieb er mit 2 Bauern weniger im Läuferendspiel. Zwar kann man oft ein ungleichfarbiges Läuferendspiel Remis halten, doch in diesem Fall ging das leider nicht, sodass Alexander seine 2.Niederlage einstecken musste.

In der zweiten Partie des Tages musste Elia in der U10 getröstet werden. Er musste erleben, wie brutal Schach teilweise sein kann. Fast 2h fehlerfrei gespielt, leistete er sich ein einzige Unachtsamkeit und schon war die Partie futsch. Doch am Abend hatte er sich wieder gefangen, was man beim strahlenden Gesicht während des Tandemturniers sehen konnte.

In der U12 kam es zum zweiten vereinsinternen Duell hintereinander. Dieses Mal traf es Simeon und Robin. Doch Robin spielte die Eröffnung sehr ungenau, sodass er relativ früh unter großen Druck geriet. Simeons Figuren „strahlten“ alle auf den noch unrochierten König, sodass Robins Stellung irgendwann mal zusammenbrach und Simeon gewinnen konnte. Spannend war die Partie von Antonio, der nach knapp 2h ein Remisangebot bekam. Nach 20min intensivem Überlegen, lehnte er das Angebot richtigerweise zur Freude von Trainer Dimi ab, doch leider wählte er nicht die Gewinnvariante, sondern wickelte in ein Remisendspiel ab. Kurze Zeit später einigten sich die beiden dann auch auf dieses Ergebnis.

In der U14 zeigte Jens mal wieder, was für ein toller Kämpfer er ist. Durch einen Verrechner bei einer Kombination büßte er zunächst 2 Bauern und eine Figur ein. Doch in Zeitnot (beide Spieler hatten noch 2 Minuten für noch ca. 8 Züge bis zur Zeitkontrolle) konnte er die Figur und einen der Bauern zurückgewinnen. Danach war die Stellung zwar objektiv immer noch verloren, aber Jens Gegner, Marc Schallner, verlor nach dieser Situation etwas die Nerven und bot Jens Remis. Nach kurzem Überlegen, willigte Jens ein.

Die biberacher Überraschung bei der WJEM ist zweifellos Alexander Eurich. An 18 gesetzt konnte er bisher überzeugend einen Punkt nach dem anderen einfahren, so auch in der 6. Runde, bei der er Lukas Wallinger schlagen konnte. Der Lohn dafür ist, in der letzten Runde das Spiel an Brett 2 gegen Tobias Schmidt. Alexander selbst dürfte das sicher nicht als gerechten Lohn empfinden, doch vielleicht sieht er das in ein paar Jahren anders Lächelnd.

In der U18 hatte Jan Pajak leider spielfrei. Durch das Ausscheiden von Spitzenspieler Kevin Walter wurde das Feld ungerade, und daher erwischte es Jan.
Bei Alexander Arns war die Luft nach der Niederlage gegen Nils Müller wohl etwas raus und er verlor leider auch die 2.Partie des Tages.

Am letzten Turniertag war die Ausgangslage wie folgt:

U10: Elia hatte aus den 6 Runden erst 2 Punkte geholt. Für ihn hieß es „Schadensbegrenzung“, doch musste er erneut gegen einen stärkeren Spieler ran. Leider schaffte es Elia nicht, etwas Zählbares zu holen, und so muss diese WJEM wohl unter „abhaken und vergessen“ verbucht werden. Elia landete auf einem enttäuschenden 26.Platz.

U12:
Simeon spielte seine bisher beste WJEM. Lediglich ein schlechtes Spiel stand bis dato zu Buche. In der Schlussrunde könnte er sich mit einem Sieg gegen Lukas Zetto (100DWZ mehr) in die Top 10 spielen. Doch gegen so starke Gegner ist sicher schwierig genug, erstmal Remis zu spielen. Und es sah echt gut aus, da Simeon zunächst einen Bauern gewinnen konnte. Doch trotz Vorteils konnte Lukas stark verteidigen, und gewann den Bauern zurück. Am Ende einigten sich die beiden auf Remis, was Simeon seinen angestrebten 10.Platz sicherte.

Antonio hatte auf dem Papier die leichteste Aufgabe, da er gegen einen 300DWZ- Punkte schwächeren Spieler traf. Doch auch dieser hatte ja seine Punkte nicht gekauft, sondern verdientermaßen erspielt. Es musste also durchaus aufgepasst werden. Aber Antonio machte seine Sache sehr gut und gewann souverän die letzte Partie der WJEM. Mit Platz 17 landete Antonio fast 10 Plätze über seiner Setzlistenplatzierung. Ein sehr gutes Ergebnis.

Robin hatte nochmal einen Gegner auf seinem Niveau erwischt, und ließ sich durch ein Läuferopfer auf h6 überraschen. Das Opfer war aber nicht korrekt und somit geriet Robin auf die Siegerstraße.

Nach zwei weiteren gewonnenen Figuren gab Robins Gegner auf, und somit stockte Robin sein Punktekonto auf 3,5 auf. Damit landete Robin genau auf seinem Setzlistenplatz 22.

U14: Für Jens ging es jetzt nicht mehr um die Quali zur DEM – die war nicht mehr möglich- sondern noch darum, das Turnier ordentlich zu Ende zu spielen. Mit Jan Brunner wartete der 2.stärkste 2002er auf Jens. Nach zähen 3h endete die letzte Partie von Jens Remis und Jens landete auf dem 7.Rang.

U16: Alexander Eurich durfte zum krönenden Abschluss seiner guten WJEM gegen den Erdmannhauser Tobias Schmidt (DWZ 2080) spielen. Zwar wehrte er sich nach Kräften, doch gegen die Übermacht aus fast 500 DWZ mehr war er am Ende chancenlos. Trotzdem ist Alexander die positive Überraschung des Turnieres aus biberacher Sicht. An 18 gesetzt, landete Alexander fast in den Top-Ten. Rang 11 war das Endergebnis.

U18: Alexander Arns und Jan Pajak wollten in der letzten Runde auf alle Fälle nochmal gewinnen und spielten konzentriert. Beiden gelang ein Schlussrundenerfolg, welcher für ein versöhnliches Ende beider sorgte. Alexander landete einen Platz über seiner Setzliste, auf Rang 5 und Jan konnte bei seiner WJEM Premiere immerhin 3 Teilnehmer hinter sich lassen.

Fazit:
Unsere Kinder und Jugendliche haben uns in den letzten Jahren bei WJEMs so sehr verwöhnt, dass man geneigt ist, dieses Ergebnis auf den ersten Blick als enttäuschend anzusehen. Doch im Mittel haben unsere Jungs ein ordentliches Turnier gespielt. Der eine ein bisschen besser, der andere etwas schlechter als erwartet, doch im Mittel haben sie ungefähr das Ergebnis eingefahren, was zu erwarten war. Es können halt auch nicht immer Podestplätze herausspringen Lächelnd

Über die Wahl  Würzburg gab es von Elternseite sehr unterschiedliche Meinungen. Die Kinder durften in drei verschiedenen Räumen ihre Partien spielen, was zum einen natürlich genug Platz für die Kinder bot (und um die geht es schließlich), zum anderen aber für die Eltern und Betreuer, die mehrere Kinder beobachten wollten, echte Marathonläufe von einem Zimmer ins nächste notwendig machte. Alles in allem war Würzburg aber ein recht gute Wahl der WSJ.

Im kommenden Jahr geht es wieder nach Lindau an den Bodensee. Wer neugierig ist und wissen möchte, wie es dort in 2014 war, darf sich gerne den Bericht aus dem vergangenen Jahr auf unserer HP anschauen Lächelnd

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