Schachfreunde Heilbronn-Biberach 1978 e.V.

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DJEM 2014 - Zwischenbilanz

DEM 2014 in Magdeburg
Bericht von Dimitrios Triantafillidis

Vor dem Start
In diesem Jahr hatten sich gleich 3 Biber für die Deutschen qualifiziert. Mit Annmarie Mütsch (U12w) und Zoé Triantafillidis (U18w) feierten 2 Spielerinnen Premiere bei Deutschen Titelkämpfen. Jens Hoffmann (U14) qualifizierte sich bereits zum 2.Mal für die DEM, konnte aber aufgrund einer Terminkollision leider nicht für uns starten. Seit der Premiere für die Biberacher auf einer DEM im Jahre 2008, konnten uns seitdem insgesamt 5 verschiedene Kinder beim höchsten Deutschen Wettbewerb vertreten. Katherina Triantafillids (2008 und 2010), Jens Hoffmann (2010; damals noch für den SC Widdern, Quali 2014), Simon Degenhard (2013), Annmarie Mütsch (2014); Zoé Triantafillidis (2014); Ein Erfolg, der sich durchaus sehen lassen kann.

Die Biberacher Starter
In diesem Jahr also vertraten uns 2 Mädels bei der DEM. Simeon, komplettierte das Biberacher Trio mit seiner Teilnahme an der offenen Deutschen Jugendmeisterschaft. Etwas schade allerdings, dass sich nicht mehr Kids zu einer Teilnahme an der offenen überzeugen ließen.

Klimaanlagen am Limit
Petrus meinte es dieses Jahr extrem gut mit uns und traten wir bei über 30°C die 5 stündige Autofahrt nach Magdeburg an. Definitv NICHT von Vorteil ist es, wenn einem am Reisetag die Klimaanlage des Autos ausfällt. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, und ein schnelles Abendessen eingenommen wurde, ging auch schon die Eröffnungsfeier los. Eine tolle Stimmung mit tollem Flair und Gänsehautatmosphäre, bei dem die einzelnen Landesverbände mit Fahnen einlaufen, ist schon etwas Beeindruckendes. Nachdem die Auslosungen dann auch aushingen, konnte die Vorbereitung auf den ersten Gegner beginnen. So eine DEM ist extrem anstrengend:

Marathon-Turnier: 9 bzw. 11 Runden!
Für die U10 und die U12er bedeutet es, dass in 11 Runden insgesamt also 11 mal vorbereitet und 11 mal nachbereitet wurde. Für die Älteren ist das zwar „nur“ 9 mal der Fall, aber da die Partien in der Regel mehr in die Tiefe gehen, ist das sicher nicht weniger heftig. Müde und voller Vorfreude wurde dann gegen halb 10 das Licht aus gemacht, und wir gingen ins Bett.

Am nächsten Morgen gingen die Kids um halb 9 an die Bretter, nachdem man sich zuvor beim Frühstück gestärkt hatte. Kurz zur Ausgangslage unserer Starter:

Die Biberacher Chancen
U12w: Annmarie hat von allen Biberachern die mit Abstand beste Chancen. Sie ist an Rang 4 gesetzt und hat demnach natürlich gute Chancen für einen Riesenerfolg zu sorgen. Allerdings spielen die Mädels in der U12 gemeinsam mit den Jungs (bei separater Wertung). Hier spielt dann auch ein bisschen das nötige Glück eine Rolle.

U18w: Zoé wird wohl den schwersten Stand haben. Sie ist von 25 Startern an Rang 22 gesetzt. Doch wird sie natürlich wie immer versuchen, ihr Bestes zu geben. Und wer schon mal gegen Zoé gespielt hat, weiß, sie muss man erst mal schlagen.

ODEM U25 (B): Simeon startet an 35 gesetzt in dem 77Teilnehmer großem Feld und will möglichst seine Enttäuschung aus Sulzfeld wettmachen.

Gemischte Bilanz in Runde 1
Die Runden 1&2: Annmarie gewann souverän die erste Runde und konnte somit erfolgreich in ihre erste DEM hereinfinden. Simeon konnte ebenso gegen eine sehr junge Spielerin aus Sasbach gewinnen. Nur Zoé hatte ein schweres Los gezogen und verlor nach knapp 3,5h gegen die an Nr.10 gesetzte Melina Sigle aus Bayern, die eine DWZ 1848 aufwies und damit knapp 360 Punkte stärker einzuschätzen war als Zoé.

2. Niederlage für Zoé
In Runde zwei gab es dann für keinen mehr „leichte“ Gegner. Wärend es für Zoé leider erneut nichts zu holen gab,  konnten Annmarie und Simeon jeweils einen halben Punkt einfahren. Simeon konnte das Württembergische Duell gegen Mathis Hofele, gegen den es bisher nur Niederlagen gab, sehr eindrucksvoll gestalten, und hatte Mathis am Rande einer Niederlage. Doch sah er nach 3,5h den Gewinnweg leider nicht, sodass es beim Remis blieb. Obwohl bei Simeon kurz nach der Partie der Ärger größer als die Freude war, kann er mit dem Remis super zufrieden sein. 

Erholung beim Straßenfest
Ganz in der Nähe des Hotels gibt es ein Straßenfest, bei dem wir dann am Abend durchschlendern konnten. Da die älteren Kinder und die, die offene DEM spielen am nächsten Tag nur eine Runde am Nachmittag zu spielen haben, kann man ausschlafen und somit konnte der Besuch beim Straßenfest auch etwas länger sein.

Doppelte Partie-Belastung für Annmarie
Nach einem gemütlichen Ausschlafen, wurde sehr spät gefrühstückt, da die einzige Runde erst um 14:30Uhr begann. Annmarie hingegen saß schon am Brett, denn die U12 spielte 2 Runden an diesem Tag. Leider lief es nicht so gut. Sie versuchte zwar noch lange, die Stellung zu halten, doch war nach knapp 3h doch die erste Niederlage Annmaries besiegelt. Jetzt hieß es schnell den Kopf frei bekommen für de Nachmittagsrunde, denn die Gegner werden auf einer DEM nicht schwächer.

Leider scheint Annmaries erste DEM nicht ihre zu sein. Eine erneut bittere Niederlage sorgte für einen kompletten Fehlstart. Aber man kann es nicht oft genug sagen. In der U12 werden 11 Runden gespielt und somit sind immer noch Chancen da, ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Zoé und der Fischer-Modus
Zoé konnte endlich ihren ersten halben Punkt ergattern. Gegen eine um fast 200 Punkte stärkere Gegnerin war das ein toller Erfolg. Mit etwas mehr Selbstvertrauen, wäre sogar mehr drin gewesen. „ich hatte aber für 14 Züge nur noch 5 Minuten“, war Zoés Argument das Remis anzunehmen. Philipp Müllers (der ihr von der DSJ als Trainer zugeteilt war) Antwort war: „ja aber du bekommst doch im Fischer Modus 30Sekunden pro Zug dazu. Dann wären es 7 Minuten-somit hattest du keine Zeitnot“ :-)

Simeon gegen "Philipp Wenninger sein Schüler"
Simeon spielte gegen einen von Philipp Wenninger vorbereiteten Spieler und verlor, nach einem grobem Patzer im Mittelspiel. Am Abend wurde dann nochmal auf das Straßenfest gegangen und bei Pizza und einer großen Portion Eis der Tag beendet.

Am Dienstag standen für die älteren Teilnehmer 2 Runden auf dem Programm. Simeon war als erster fertig und präsentierte stolz seinen 2.Sieg. Durch diesen schnellen Sieg lässt sich natürlich an einem Doppelspieltag enorm viel Kraft sparen. Aber natürlich wartet nun in Runde 5 ein deutlich stärkerer Gegner. Annmarie (nur eine Runde) hatte sich viel vorgenommen, musste aber ins Remis einwilligen. Während sie natürlich unzufrieden war, konnte sich Zoé über ihren zweiten halben Punkt sehr freuen.

Nach einer kurzen Pause begann dann auch schon die 2.Runde. Beide Vorbereitungen kamen aufs Brett, somit gab es gute Chancen, etwas Zählbares zu holen. Zoé spielte gegen eine der Spielerinnen, die hinter ihr gesetzt waren und somit war sie leicht favorisiert. Simeon spielte gegen einen 200 Punkte stärkeren Gegner, doch kam er super aus der Eröffnung. Zoé konnte ebenso sehr gut aus der Eröffnung kommen und gewann einen Bauern. Doch während Zoé zu ihrem ersten Sieg kam, stellte Simeon leider seine Figur 2zügig ein und verlor die Partie.

Zwischenbilanz:
Nach 5 von 11 Runden kann Annmarie mit 2 Punkten nicht mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Doch kann sie das Feld eventuell von hinten aufrollen. 6 mal hat sie dafür noch die Möglichkeit.

Zoé hat nun 2 Punkte, davon 2xRemis gegen stärkere Konkurrenz. Die Niederlagen gegen deutlich stärkere Mädchen waren hart umkämpft. Sie überzeugt bisher am meisten von den Biberachern.

Simeon liegt zwar auch mit 2,5Punkten nach 5 Runden im Soll, doch während man an den Gewinnpartien nichts ausetzen kann, fehlte ihm in der Remispartie und in den beiden Verlustpartien gegen Ende die Konzentration. In allen 3 Partien wäre mehr drin gewesen. Alles in allem spielt er Simeon im Rahmen seiner Möglichkeiten. Mal schauen, was die 2.Turnierhälfte mit sich bringt.

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Bibersteige 9,
74078 Heilbronn-Biberach,
2. Stock, Vereinseingang (neben Hallenbad)

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Erwachsene freitags ab 20 Uhr

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