Schachfreunde Heilbronn-Biberach 1978 e.V.

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Aktuelles

VJL in Tübingen und Forchtenberg

11.02.2022

Große Herausforderung für unsere Jugend

Der 2. Spieltag der Verbandsjugendliga stellte uns vor große logistische Herausforderungen. Gleich 12 Kinder mussten organisiert werden, und das bei gleichzeitig vier Absagen. Zum Glück ist unser Spielerkader groß genug, um immerhin zwei vollständige Mannschaften an die Bretter zu schicken.

Nach den Absagen von Simeon und René in der ersten Mannschaft sprangen David und Hannes ein, die damit ihren ersten Einsatz in der VJL hatten. Zwar waren wir gegen die Mannschaft aus Forchtenberg favorisiert, doch war nicht ganz klar, wie Forchtenberg in den letzten beiden Jahren „unterwegs“ war. Damit meine ich, dass zwar jeder Spieler eine DWZ auf dem Papier aufzuweisen hat, aber keineswegs klar ist, ob diese Zahl dann auch der wirklichen Spielstärke entspricht.

Hannes und David spielten ihre Partie sauber gegen zwei schon erfahrene Spieler und hielten ihre Partien jeweils Remis. Robin und Magnus gewannen souverän, sodass beim Stand von 4-1 nur noch Jonas spielte. Dieser machte nach 3,5h den „Sack zu“ und gewann gegen den stärksten Forchtenberger sodass ein 5-1 Sieg zu Buche stand. Forchtenberg ließ Brett 1 leer, sodass Noah seine Partie kampflos gewann. Ärgerlich finde ich immer, wenn ein Freilassen nicht rechtzeitig kommuniziert wird, denn Noah reiste somit „umsonst“ an. Es entspricht zwar alles den Regeln, aber jeder darf sich darüber selbst Gedanken machen.

Die zweite Mannschaft musste eine lange Fahrt nach Tübingen antreten. Auch hier stellten wir dann fest, dass Brett 6 leer blieb. Auch das ist ärgerlich, siehe oben. Immerhin gab es einen Punkt, mit dem wir nicht gerechnet hatten und Sudiksha konnte die Zeit nutzen, um etwas zu trainieren. Nicht ganz umsonst also der erbrachte der Zeitaufwand.

Baran (Brett 3) zog etwas voreilig und hastig seinen Läufer zurück nach b6, sodass seine Bauernstruktur schlecht wurde. Ein folgender Bauernverlust etwas später machte seine Stellung kaum mehr spielbar. Etwas weniger blitzen, und mehr nachdenken, würde bei Baran extrem helfen, denn seine taktischen, aber auch strategischen Fähigkeiten werden immer besser.

Hannah war gegen einen deutlich stärkeren Gegner chancenlos, doch auch sie ist zum Lernen dabei und darauf ist unser Fokus gerichtet. Kurze Zeit später verlor auch ihr Bruder Henry, der wie Baran, auch noch zu schnell spielt. Henry ist taktisch richtig gut und wenn er noch lernt, seine Zeit besser zu nutzen, wird er einen Riesensprung machen.

Es spielten nun noch Sriram und Elia. Doch Sriram hatte bereits eine Figur weniger und verlor kurze Zeit später die Partie. Elia wiederum spielte richtig gut und stand nach drei Stunden ausgeglichen mit besserer Zeit. Diese letzte laufende Partie entwickelte sich zu einem Drama. Mit nur sehr wenig Zeit auf der Uhr schafften es beide Spieler über die Zeitkontrolle zu kommen, sodass beide jeweils eine halbe Stunde Bedenkzeit gutgeschrieben bekamen. Mit dieser Zeit im Rücken verteidigte Elia seine Stellung bravourös fast weitere 1,5h. Am Ende musste er sich nach über 5h Spielzeit seinem über 600 DWZ-Punkte stärkeren Gegner geschlagen geben. Toller Kampf, Elia!

Die Königskinder Hohentübingen gewannen 5-1, sodass es am 9. April zu zwei Showdowns kommt, wenn unsere Erste gegen Hohentübingen und unsere Zweite gegen Forchtenberg spielt. Hier wird es dann schon erste richtungsweisende Resultate geben, ob es für die Erste Richtung Aufstieg in die Jugendbundesliga gehen kann, und für die Zweite, ob die schwierige VJL gehalten werden kann.

 
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